Meine professionelle Arbeit setzt sich aus wissenschaftlichen und pädagogisch-praktischen Tätigkeiten zusammen. Häufig arbeite ich dabei zu Aspekten des gegenwärtigen Antisemitismus.

Wissenschaft

Ich wurde am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Dr. der Sozialwissenschaften (rer. soc.) promoviert. Thema meiner Dissertation waren modernisierte Ausdrucksformen des Antisemitismus und ihr Verhältnis zur antisemitismuskritischen und politischen Bildung. Diese Arbeit wurde durch ein Stipendium des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks gefördert. Sie wird Ende 2026 im WOchenschau Verlag veröffentlicht.

Seit 2026 bin ich wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2024 bis 2026 war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsinstitut öffentliche und private Sicherheit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin tätig. Im August 2025 war ich wissenschaftlicher Summer Resident am Jüdischen Museum in Hohenems (Österreich). Im Wintersemester 2023/24 war ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für antisemitismuskritische Bildung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg tätig.

Ich habe Studiengänge der Poltikwissenschaft (B.A. an der Freien Universität Berlin, 2014) und der Interdisziplinären Antisemitismusforschung (M.A. an der TU Berlin, 2017) absolviert. Diese Ausbildung wurde durch ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung unterstützt.

Im April 2024 war ich Ko-Organisator der Konferenz „Ticketdenken. Gesellschaftskritische Perspektiven auf Antisemitismus und Bildung“, die an der Justus-Liebig-Universität Gießen stattfand (ein Tagungsband erschien 2026 im Wochenschau Verlag).

Ich habe vielfältige akademische Lehrerfahrungen: An der Hochschule für Wirtschaft und Recht (10 Semester), der Julius-Maximilans-Universität Würzburg sowie der Medical School Berlin (jew. 1 Semester).

Ich bin Mitglied der Gesellschaft für Politikdidaktik und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (GPJE), des Villigster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e.V. und der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung e.V. (DVPB).

Politische Bildung

Von 2018 bis 2020 war ich hauptamtlich und bin seitdem freiberuflich als Bildungsreferent tätig. Insbesondere biete ich für unterschiedliche Zielgruppen (z.B. pädagogische Fachkräfte) Vorträge, weitere Veranstaltungen und Texte an. Auch hierbei steht die Auseinandersetzung mit (israelbezogenem) Antisemitismus sowie dem Nahostkonflikt im Zentrum meiner Arbeit.

Referenzen (Auswahl):

Berliner Landeszentrale für politische Bildung

Bildungsstätte Anne Frank

Bundeszentrale für politische Bildung

Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben

ConAct. Koordinierungszentrum
Deutsch-Israelischer Jugendaustausch

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Der Beauftragte zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg

Deutsch-Israelische Gesellschaft

Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk

Evangelisches Studienwerk Villigst

FH Kiel

Friedrich-Ebert-Stiftung

Hochschule für jüdische Studien (Heidelberg)

IG BCE

Initiative Interdisziplinäre Antisemitismus-forschung Trier

Internationale Jugendgemeinschafts-dienste (IJGD)

Konrad-Adenauer-Stiftung

Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern

Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

Partnerschaft für Demokratie Berlin-Pankow

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus

Servicestelle für Antidiskriminierungs-arbeit, Beratung bei Rassismus und Antisemitismus Düsseldorf

Sara Nussbaum Zentrum für jüdisches Leben (Kassel)

TU Darmstadt

Zentralrat der Juden in Deutschland / Jüdische Akademie

Zentrum Flucht und Migration der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt